Tagebuch Sunderhof

Wir sind zusammen mit Jasper um sechzehn Uhr vom Johanneum losgefahren. Wie viele andere sind wir um siebzehn Uhr angekommen. Dann hat Jan die Zimmer verteilt. Wir, Leo und Konstantin, sind zusammen in ein Zimmer gegangen, das gleiche, in dem wir letztes Mal auch waren. Im Zimmer nebenan waren Finn und Ilias untergebracht. Mit ihnen war es sehr lustig! Anschließend haben wir uns von unseren Eltern verabschiedet und die Betten bezogen.

Danach gab es Abendessen, es hat sehr gut geschmeckt. Nach dem Essen hatten wir kurz Pause, dann ab halb acht Probe. Geprobt wurden Stücke wie The first Noel, Once in royal david’s city und Joy to the World. Nach der Probe hatten die meisten Freizeit, abgesehen von einigen Knaben die noch ihre Betten beziehen mussten. Um halb zehn waren dann auch eigentlich alle im Bett, außer einigen Altisten. Die waren aber auch schnell weg.

Am nächsten Morgen wurden wir von dem Deckenmonster geweckt. Dann gab es um acht Uhr Frühstück. Wir saßen, wie immer, zusammen und aßen das leckere Essen, darunter Brötchen, Eier und auch Salat. Um Viertel nach sieben hatten wir dann Probe, in der wir alle Weihnachtslieder probten. Danach gab es eine halbe Stunde Pause, in der wir auf entweder auf den Zimmern waren oder draußen Räuber und Gendarm spielten.

Weiter ging es mit einer Probe bis zwölf Uhr, nach der wir direkt zum Mittagessen in den Speisesaal gegangen sind, um leckeres Hühnerfrikassee zu essen. Danach hatten wir eine lange Pause, bis zehn vor drei! Der Nachmittag bestand aus viel Proben und ein Paar Pausen in denen wir - Sie ahnen - Räuber und Gendarm gespielt haben.

Redaktionssitzung im Sunderhof Die halbjährlich stattfindende Redaktionssitzung in der Mittagspause

Um achtzehn Uhr gab es dann Abendessen. Aber halt, nicht irgendeines: Es gab Kaiserschmarn - wir haben uns die Bäuche vollgeschlagen. Nach dem Essen haben wir kurz geprobt und sind dann in den Keller gegangen, um zu kegeln.

Wir fanden die Teams eigentlich gerecht: Sopran Eins und Bass gegen Sopran Zwei, Alt und Tenor. Es war ein ziemliches hin und her, nach einer Stunde hat das Sopran Zwei Team stark geführt. Zur Stärkung gab es Süßigkeiten. Die Kegelbahn war irgendwie anders als die in Hamburg - schneller und kleiner. Aber zum Glück für unser Team stand es am Ende unendschieden. Um halb zehn waren wir alle im Bett und ziemlich müde.

Am Sonntag gab es fast direkt nach dem Probe. Diese war eigentlich ganz entspannt. Nach dem leckeren Mittagessen gab es eine kurze Pause und wieder Probe, in der wir die Lieder für die Eltern geprobt haben. Nach und nach kamen die Eltern an, als dann alle da waren haben wir unser Ständchen gesungen. Um fünfzehn Uhr waren alle fertig und sind nach Hause gefahren.